FAQ

Gerne beant­wor­ten wir Ihre Fra­gen

Wir haben Ant­wor­ten auf einige Fra­gen, die uns im All­tag immer wie­der begeg­nen, für Sie zusammengestellt.
Gerne können Sie sich aber jeder­zeit direkt an uns wen­den – unsere Pro­jekt­ma­na­ge­rin­nen bera­ten Sie gerne!

In wel­chen Spra­chen bie­ten Sie Über­set­zun­gen an?

Grund­sätz­lich über­set­zen wir „alle“ Spra­chen, d.h. soweit wir ent­spre­chend qua­li­fi­zierte Mit­ar­bei­ter in die­sen Spra­chen ver­füg­bar haben bzw. orga­ni­sie­ren kön­nen. Das gilt auf jeden Fall für Über­set­zun­gen in allen euro­päi­schen Spra­chen [West, Ost, Süd, Nord], aber auch Über­set­zun­gen in vie­len afri­ka­ni­schen und asia­ti­schen Spra­chen.
Nähe­res fin­den Sie hier.

Was ist die Ver­rech­nungs­ein­heit für Über­set­zun­gen?

In Öster­reich dient die Norm– oder Stan­dard­zeile als Ver­rech­nungs­ba­sis für Über­set­zun­gen. Eine sol­che Zeile hat — laut Innungs­emp­feh­lung — 55 Anschläge inklu­sive Leer­zei­chen. Über­schrif­ten, Wort­grup­pen etc. gel­ten als je eine Zeile.

Machen Sie auch beglau­bigte Über­set­zun­gen?

Ja, in vie­len Spra­chen. Von einem „all­ge­mein beei­de­ten und gericht­lich zer­ti­fi­zier­ten Dol­met­scher“ ange­fer­tigte „beglau­bigte“ Über­set­zun­gen sind aller­dings nicht zu ver­wech­seln mit der Beglau­bi­gung einer Urkunde durch einen Notar oder eine Behörde. Der Über­set­zer bestä­tigt mit sei­nem Stem­pel ledig­lich die exakte Über­ein­stim­mung zwi­schen Aus­gangs­text und Über­set­zung, somit wer­den die Über­set­zun­gen von Gerich­ten und Behör­den aner­kannt. Für alle sons­ti­gen Beglau­bi­gun­gen [inhalt­li­cher Art, Unter­schrifts­be­glau­bi­gung] sind wir nicht zustän­dig.

Was ist der Unter­schied zwi­schen Über­set­zen und Dol­met­schen?

Ein sehr grund­le­gen­der! Über­set­zun­gen sind das Pro­dukt einer rein schrift­li­chen Tätig­keit. Dem Über­set­zer wird ein Text vor­ge­legt, den er schrift­lich in eine andere Spra­che über­trägt. Dabei wird zunächst eine Roh­fas­sung der Über­set­zung erstellt, die abschlie­ßend vom Über­set­zer nach genauen Recher­chen [unter Zuhil­fe­nahme von Inter­net, Wör­ter­bü­chern, Rück­fra­gen beim Kun­den oder bei geeig­ne­ten Exper­ten, …] in eine end­gül­tige Fas­sung gebracht wird.
Dol­met­scher üben eine münd­li­che Tätig­keit aus, die unmit­tel­bar die Ver­stän­di­gung zwi­schen zwei oder meh­re­ren Gesprächs­part­nern [oder zwi­schen Red­ner und Publi­kum] ermög­li­chen soll. Natur­ge­mäß ist bei die­ser Tätig­keit [ob simul­tan oder kon­se­ku­tiv] keine Zeit für Recher­chen. Hier kommt es vor allem dar­auf an, dass der Dol­met­scher rasch das Wesent­li­che erfasst und kor­rekt in die andere Spra­che über­trägt. In der Regel spe­zia­li­sie­ren sich Sprach­mitt­ler auf die eine oder andere Tätig­keit [so ist es auch im Stu­dium an der Uni­ver­si­tät Wien nach dem ers­ten Abschnitt vor­ge­se­hen]. Gute Über­set­zer sind nicht not­wen­di­ger­weise gute Dol­met­scher und umge­kehrt.

Was ist der Unter­schied zwi­schen Simul­tan– und Kon­se­ku­tiv­dol­met­schen?

Simult­an­dol­met­scher kom­men vor­zugs­weise bei [grö­ße­ren] Kon­fe­ren­zen zum Ein­satz und sind auf eine ent­spre­chende tech­ni­sche Aus­rüs­tung [Simul­tan­an­lage mit Dol­metsch­ka­bi­nen und Head­sets für die Kon­fe­renz­teil­neh­mer] ange­wie­sen. Die Dol­met­scher hören & über­tra­gen dabei annä­hernd gleich­zei­tig [mit gerin­ger zeit­li­cher Ver­schie­bung, der soge­nann­ten Déca­l­age] den Vor­trag des Red­ners in die jeweils andere Spra­che. Zum Unter­schied davon über­trägt der Dol­met­scher beim Kon­se­ku­tiv­dol­met­schen das jeweils Gesagte „block­weise“ in die andere Spra­che; d.h. der Red­ner muss Pau­sen machen, um den Dol­met­scher dol­met­schen zu las­sen. Die­ses Ver­fah­ren ist natür­lich zeit­auf­wen­di­ger [Zeit­auf­wand = ca. das Dop­pelte], erfor­dert aber keine [oder eine weni­ger auf­wän­dige] tech­ni­sche Aus­rüs­tung. Es wird vor­wie­gend für Gesprä­che in klei­ne­ren Grup­pen [Geschäfts­be­spre­chun­gen, Gerichts­ver­hand­lun­gen, Arbeits­grup­pen usw.] ein­ge­setzt.
Beim Simult­an­dol­met­schen gel­ten stren­gere Arbeits­richt­li­nien [AIIC-Regeln] als beim Kon­se­ku­tiv­dol­met­schen; so etwa müs­sen Simult­an­dol­met­scher immer zu zweit in der Kabine sein, um sich etwa halb­stünd­lich abzu­lö­sen. Grund­sätz­lich ist eine Lösung mit Simult­an­dol­met­schern immer die teu­rere Vari­ante, bei grö­ße­ren Ver­an­stal­tun­gen jedoch unum­gäng­lich.

Was bedeu­tet kon­kret die Zer­ti­fi­zie­rung nach ISO 17100?

Unser Unter­neh­men ist im Hin­blick auf die von uns gelie­fer­ten Über­set­zun­gen seit Februar 2009 nach der ISO 17100 zer­ti­fi­ziert. Nähere Infor­ma­tio­nen dazu fin­den sie hier.

Suchen Sie einen Übersetzer?

Wir sind gerne für Sie da!