Wir beantworten Ihre Fragen bezüglich Übersetzungen & Dolmetscher
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Sie finden hier Antworten auf einige Fragen, die uns im Alltag immer wieder begegnen – vielleicht ist ja auch für Sie die eine oder andere Information neu.
Wir laden Sie aber herzlich ein, sich mit allen Fragen und Anliegen jederzeit direkt an uns zu wenden – unsere Projektmanagerinnen beraten Sie gerne!
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F: In welchen Sprachen bieten Sie Übersetzungen an?
A: Grundsätzlich übersetzen wir ‘alle’ Sprachen, d.h. soweit wir entsprechend qualifizierte Mitarbeiter in diesen Sprachen verfügbar haben bzw. organisieren können. Das gilt auf jeden Fall für Übersetzungen in allen europäischen Sprachen [West, Ost, Süd, Nord], aber auch Übersetzungen in vielen afrikanischen und asiatischen Sprachen.
Näheres finden Sie hier
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F: Was ist die Verrechnungseinheit für Übersetzungen?
A: In Österreich dient die Norm– oder Standardzeile als Verrechnungsbasis für Übersetzungen. Eine solche Zeile hat — laut Innungsempfehlung — 55 Anschläge inklusive Leerzeichen. Überschriften, Wortgruppen etc. gelten als je eine Zeile. Verrechnet wird die übersetzte Zeile, um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass Texte nach der Übersetzung in eine andere Sprache häufig um bis zu 30% länger [oder kürzer] werden.
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F: Machen Sie auch beglaubigte Übersetzungen?
A: Ja, in vielen Sprachen. Von einem ‘allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Dolmetscher’ angefertigte ‘beglaubigte’ Übersetzungen sind allerdings nicht zu verwechseln mit der Beglaubigung einer Urkunde durch einen Notar oder eine Behörde. Der Übersetzer bestätigt mit seinem Stempel lediglich die exakte Übereinstimmung zwischen Ausgangstext und Übersetzung, somit werden die Übersetzungen von Gerichten und Behörden anerkannt. Für alle sonstigen Beglaubigungen [inhaltlicher Art, Unterschriftsbeglaubigung] sind wir nicht zuständig.
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F: Was ist der Unterschied zwischen Übersetzen und Dolmetschen?
A: Ein sehr grundlegender! Übersetzungen sind das Produkt einer rein schriftlichen Tätigkeit. Dem Übersetzer wird ein Text vorgelegt, den er schriftlich in eine andere Sprache überträgt. Dabei wird zunächst eine Rohfassung der Übersetzung erstellt, die abschließend vom Übersetzer nach genauen Recherchen [unter Zuhilfenahme von Internet, Wörterbüchern, Rückfragen beim Kunden oder bei geeigneten Experten, …] in eine endgültige Fassung gebracht wird.
Dolmetscher üben eine mündliche Tätigkeit aus, die unmittelbar die Verständigung zwischen zwei oder mehreren Gesprächspartnern [oder zwischen Redner und Publikum] ermöglichen soll. Naturgemäß ist bei dieser Tätigkeit [ob simultan oder konsekutiv] keine Zeit für Recherchen. Hier kommt es vor allem darauf an, dass der Dolmetscher rasch das Wesentliche erfasst und korrekt in die andere Sprache überträgt. In der Regel spezialisieren sich Sprachmittler auf die eine oder andere Tätigkeit [so ist es auch im Studium an der Universität Wien nach dem ersten Abschnitt vorgesehen]. Gute Übersetzer sind nicht notwendigerweise gute Dolmetscher und umgekehrt.
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F: Was ist der Unterschied zwischen Simultan– und Konsekutivdolmetschen?
A: Simultandolmetscher kommen vorzugsweise bei [größeren] Konferenzen zum Einsatz und sind auf eine entsprechende technische Ausrüstung [Simultananlage mit Dolmetschkabinen und Headsets für die Konferenzteilnehmer] angewiesen. Die Dolmetscher hören & übertragen dabei annähernd gleichzeitig [mit geringer zeitlicher Verschiebung, der sogenannten Décalage] den Vortrag des Redners in die jeweils andere Sprache. Zum Unterschied davon überträgt der Dolmetscher beim Konsekutivdolmetschen das jeweils Gesagte ‘blockweise’ in die andere Sprache; d.h. der Redner muss Pausen machen, um den Dolmetscher dolmetschen zu lassen. Dieses Verfahren ist natürlich zeitaufwendiger [Zeitaufwand = ca. das Doppelte], erfordert aber keine [oder eine weniger aufwändige] technische Ausrüstung. Es wird vorwiegend für Gespräche in kleineren Gruppen [Geschäftsbesprechungen, Gerichtsverhandlungen, Arbeitsgruppen usw.] eingesetzt.
Beim Simultandolmetschen gelten strengere Arbeitsrichtlinien [AIIC-Regeln] als beim Konsekutivdolmetschen; so etwa müssen Simultandolmetscher immer zu zweit in der Kabine sein, um sich etwa halbstündlich abzulösen. Grundsätzlich ist eine Lösung mit Simultandolmetschern immer die teurere Variante, bei größeren Veranstaltungen jedoch unumgänglich.
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F: Wie steht es mit dem Qualitätsmanagement für Übersetzungen?
Was bedeutet konkret die Zertifizierung nach EN15038?
A: Unser Unternehmen ist im Hinblick auf die von uns gelieferten Übersetzungen seit Februar 2009 nach der EN 15038 zertifiziert. Nähere Informationen dazu finden sie hier.